23.02.2011 - Kreis
Themengebiet: Kommunales, Wahlen, JU
Junge Union fordert Ganztagsschulen
Limburg-Weilburg. Auch die Junge Union Limburg-Weilburg hat ein Wahlprogramm beschlossen und die Kandidaten für die Kommunalwahlen am 27. März 2011 bestimmt. «Ausgehend von den Schuldenbergen, die sich in den einzelnen Kommunen anhäufen, sehen wir dringend Handlungsbedarf in der Finanzpolitik. Ein ,weiter so‘ können wir als junge Generation nicht wollen», sagte Eva Seewald, die Kreisvorsitzende und Spitzenkandidatin der JU (Platz zehn der Kreistagsliste).
Im Wahlprogramm zeigt die Jugendorganisation der CDU, welche Handlungsmöglichkeiten sie für die Zukunft des Kreises und der Kommunen sieht. Die Schwerpunkte des Programms: Die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Vereinen müsse besser werden, genau wie das Ganztagsangebot an den Schulen. Außerdem fordert die JU den flächendeckenden Ausbau von DSL-Zugängen, dass der freiwillige Polizeidienst kreisweit eingeführt, das Angebot der Ehrenamtscard erweitert und der Tourismus in unserer Region gestärkt wird. Alternative Energiegewinnung sollte nicht diktiert werden, heißt es, Entscheidungen sollten mit Beteiligung der Bürger herbeigeführt werden, außerdem müssten Schüler sensibilisiert werden, umweltfreundlich zu denken.
«Auf der CDU-Kreistagsliste konnten wir 13 JU’ler platzieren. In den Städten und Gemeinden sind es insgesamt 22 JU’ler, die sich um einen Einzug in die Stadtverordnetenversammlung oder die Gemeindevertretung bewerben,» sagte Christoph Ulandowski, der stellvertretende JU-Kreisvorsitzende.
Diese hohe Anzahl an jungen Menschen, die sich für ihre Heimat einbringen wollen, zeige, «dass man mit der Jungen Union auch in Zukunft rechnen muss». (nnp)